Straßenreinigung und Winterdienst

Alle Straßen, Wege und Plätze innerhalb der Ge­mein­de Henstedt-Ulzburg müssen ge­reinigt und im Winter von Schnee ge­räumt we­rden. Dazu ge­hören auch die Landes-, Kreis- und Bundes­straßen. Zu reinigen sind ins­be­son­dere:

  • Geh- und Radwege
  • begehbare Seitenstreifen
  • als Parkplatz gekennzeichnete Flächen
  • Grabenverrohrungen, die dem Grundstücksanschluss dienen
  • Hydranten und Hydrantenschilder
  • Rinnsteine
  • Fahrbahnen und Mischflächen
  • Bushaltestellen

Die Straßen sind von Eis und Schnee, Laub, Unrat, Streu­sand, Kies­ge­röll oder wild­wach­sen­den Kräutern zu be­freien. Letztes ins­beson­dere dann, wenn die Breite von Geh- und Rad­wegen gering ist oder wenn Kräuter die Straßen­be­läge be­schädigen. Geregelt ist die Straßen­reini­gung in der Satzung über die Reini­gung der öffent­lichen Straßen in der Ge­meinde Henstedt-Ulzburg, die am 21.06.2011 von der Ge­meinde­ver­tre­tung Henstedt-Ulzburg be­schlossen wurde.

Grund­sätz­lich müssen die Ei­gen­tümer/­innen der an­liegen­den Grund­stücke den je­wei­ligen Straßen- und Geh­wegab­schnitt reinigen, sofern keine eigene Ge­fährdung damit ver­bunden ist. Der/die Eigen­tümer/in kann auch andere Per­sonen be­auf­tragen. Für die Reinigung der Straßen an öffent­lichen Flächen oder bei Un­fällen so­wie an ge­fähr­lichen Stellen ist die Gemeinde für die Reini­gung zu­stän­dig.

Im Haushaltsplan 2014 werden insgesamt rund 340.000 € für die Straßen­rei­ni­gung ein­ge­plant. Auf die Mög­lich­keit, eine Straße­nreini­gungs­ge­bühr von allen Grund­stück­eigen­tümern zu er­he­ben, hat die Ge­mein­de Henstedt-Ulzburg bis­her ver­zich­tet.


Schmucker Henstedter Kreisel, Foto: Heike Benkmann

Bild: Schmucker Henstedter Kreisel, Foto: Heike Benkmann

Von März bis November werden die Straßen monat­lich auf 110.000 Fege­metern mit der Groß­kehr­maschine ge­reinigt. Die Fuß- und Rad­wege werden auf 82.400 Fege­metern mit einer kleinen Kehr­maschine sauber ge­halten. Zusätzlich wird zweimal jährlich – im Früh­jahr und im Herbst – eine so­genannte große Orts­lagen­reinigung durch­ge­führt. Dann wird einmal durch alle Straßen gefegt. Bei Frost können die mit Wasser be­trie­benen Fege­maschinen nicht mehr ein­ge­setzt werden. Sowie Frost und Schnee ein­setzen, beginnt die Winter­dienst­periode.

Generell ist der Baubetriebshof der Gemeinde für die öffent­liche Straßen­reini­gung zu­ständig. Im Zuge der Privati­sierung unter­hält der Bau­be­triebs­hof keine eigenen Fege­maschinen, sondern be­auf­tragt andere Unter­nehmen mit der Reinigung. Diese Auf­träge werden alle 3 Jahre aus­ge­schrieben und neu ver­geben.

Für den Winter­dienst unter­hält der Bau­be­triebs­hof vier Schlepper, einen LKW und einen Uni­mog. Der Winter­dienst wird in etwa zur Hälfte selbst durch den Bau­be­triebs­hof mit eigenem Personal wahr­ge­nommen und zur anderen Hälfte an dritte Unter­nehmen ver­geben.