Intensiver Ausbau der Park and Ride-Parkplätze

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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An den AKN-Stationen Henstedt-Ulzburg sowie Ulzburg-Süd ist es Werktags nahezu unmöglich morgens (nach halb acht Uhr) noch einen Parkplatz zu bekommen. Da die bestehenden Busverbindungen bei flexiblen Arbeitszeiten nicht immer ausreichend sind (Stichwort: 40 Minuten-Takt) bleibt gelegentlich nur noch das Auto, um zum Bahnhof zu kommen. Dort beginnt dann die Suche nach einem geeigneten Parkplatz.

Vor dem Hintergrund des Ausbaus der A7 wird die Nachfrage nach PR-Parkplätzen in den nächsten Jahren vermutlich zusätzlich steigen. Zudem sollte es auch unter ökologischen Aspekten das Ziel der Gemeinde sein, möglichst vielen Pendler den Umstieg auf die Öffies zu erleichtern.

Aus diesem Grund wäre ein intensiver Ausbau der Park and Ride-Parkplätze an den AKN Stationen wünschenswert. Hierzu könnte am neuen CCU ein entsprechendes Parkhaus entstehen.

An der Station Ulzburg-Süd sollte ein mehrstöckiges Parkhaus wie in Kaltenkirchen entstehen. Hierbei sollte jedoch die Zufahrt nicht durch das Wohngebiet erfolgen, sondern über die Brücke beim Penny.

Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Verwaltung berichtet hierzu, dass die Gemeinde bereits eine Potentialabschätzung zur Ermittlung des Bedarfs an zusätzlichen P+R-Parkplätzen in Auftrag gegeben hat. Nach Abschluss der Untersuchung wird sich der Umwelt- und Planungsausschuss intensiv mit dem Thema Erweiterung der P+R-Anlagen beschäftigen. (VO/2014/0319)

Status: 
wird geprüft

Kommentare

Sehr guter Vorschlag, der für die Station Meeschensee zu erweitern ist, dort fehlen mindestens 50 Stellplätze. Außerdem fehlen Fahrradstellplätze bzw. Fahrradparkhäuser wie in Münster, Lüneburg, Uelzen, Elmshorn und Tornesch.

Bei flexiblen Arbeitszeiten kann man sich doch an den 40 Minuten Takt (zumindest in Ulzburg Süd morgens nicht der Fall!!) anpassen, oder etwa nicht?

Wo genau soll denn eine Zufahrt zum gewünschten Parkhaus in Ulzburg Süd gebaut werden? Falls es von der "Penny-Brücke" kommen sollte, kann eigentlich nur eine Straße über den landwirtschaftlichen Teil direkt neben den Schienen gebaut werden mit einer Brücke oder Unterführung neben dem Bahnhof, oder übersehe ich etwas? Immense Kosten!

Vielen Dank für Ihr Feedback auf meinen Vorschlag zum Ausbau der PR-Plätze.
Wenn auch etwas verspätet, so möchte ich doch kurz noch die Gelegenheit nutzen Ihnen zu antworten.

@ Peter Borchert
Ich stimme Ihnen völlig zu. Auch an der Station Meeschensee fehlen ausreichend PR-Parkplätze.
Dennoch habe ich die Station bewusst ausgeklammert, da sie m.W. schon auf dem Gebiet der Stadt Norderstedt liegt.
Zudem denke ich, dass es sich hierbei in gewisser Weise um einen „Sonderfall“ handelt, welcher der aktuellen Tarifzonengrenze des HVVs geschuldet ist. Sollte diese in Richtung Henstedt-Ulzburg verschoben werden oder die Station eine Busanbindung bekommen, könnte sich die Situation dort schnell verbessern.

@ JTY
Bei völlig flexiblen Arbeitszeiten ist es natürlich kein Problem sich an einen Bus-Takt anzupassen ;-)
Bei begrenzt flexiblen Arbeitszeiten hingegen, wie etwa im Dienstleistungssektor (Einzelhandel, CallCenter, etc.) sieht es da schon deutlich anders aus. Wenn Sie beispielsweise von 12-20 Uhr bei einem Discounter arbeiten, sind Sie ganz schnell im 40 Min-Takt. (Der beginnt bei uns in Henstedt bereits kurz nach halb neun Uhr.)

Bitte verstehen Sie mich nicht falsch. Das bestehende Angebot ist ja- zumal für eine Stadt bzw. Gemeinde unserer Größe- schon wirklich gut, doch vielleicht könnten schon relativ „kleine“ Veränderungen, wie ein durchgehender 30 Min. Takt, die Attraktivität des Angebots noch deutlich steigern und somit letztlich zu einer höheren Nutzung führen. Mir ist dabei allerdings durchaus bewusst, dass jede Veränderung in diesem Bereich zunächst einmal Geld kosten würde.

Hinsichtlich des Parkhauses:
Ja, die Zufahrt zum Parkhaus sollte m.E. über die Kadener Chaussee und den Beckershof erfolgen.
Dies erscheint mir günstiger als die Zufahrt durch ein Wohngebiet, nicht zuletzt auch weil es dort einen Kindergarten gibt.

Da die Investitionskosten beim Bau eines Parkhauses vermutlich ohnehin recht hoch wären, sollte ein Übergang zum Bahnhof in Summe dann auch nicht mehr wirklich ins Gewicht fallen. Aber zugegeben, ein ganzes Parkhaus klingt zunächst einmal nach "Wünsch-Dir-Was", nur einfach ein paar zusätzliche Stellplätze würden vermutlich weder der Nachfrage noch dem Umsteigebahnhof Ulzburg-Süd gerecht werden.

@ JTY
Da ist mir der letzte Satz etwas verunglückt. Ich wollte damit sagen:

Aber zugegeben, ein ganzes Parkhaus klingt zunächst einmal nach "Wünsch-Dir-Was". Die günstigste Alternative wären vielleicht einfach ein paar zusätzliche Stellplätze. Diese Lösung würde jedoch mittel- bis langfristig vermutlich weder der Nachfrage nach PR-Parkplätzen noch dem Umsteigebahnhof Ulzburg-Süd gerecht werden.

Parkhaus/Parkpalette am Bahnhof Ulzburg-Süd = NEIN DANKE!
1. Wer hat den Bedarf für 150 zusätzliche Parkplätze ermittelt?
2. Werkstags stehen 5-7 Fahrzeuge auf dem P+R-Platz am Rand geparkt. Genau so viele freie Parkplätze gibt es aber auch ( diese wurden nur kurzfristig von Kita-Eltern genutzt ). An den Wochenenden stehen hier nur vereinzelte Fahrzeuge.
3. Warum haben wir uns erst kürzlich für die Beibehaltung als Gemeinde entschieden, wenn wir jetzt städtebauliche Maßnahmen fordern?
4. Für ein Parkhaus/Parkpalette müssten Grünflächen und Bäume weichen, zudem zerstört ein solches Objekt das landschaftliche Bild
5. Würden wir zahlreiche Pendler aus den Nachbargemeinden anziehen und so das Verkehrsproblem in HU noch weiter verschärfen
6. Ein solches Projekt würde Millionen verschlingen, die an anderer Stelle dringender benötigt werden ( z.B. Straßeninstandsetzung, Entlastung des Durchgangsverkehrs etc.)
7. Die Busse, die den Bahnhof Ulzburg-Süd ansteuern, sind nicht ausgelastet, teilweise nur wenige Fahrgäste
8. Ist die AKN überhaupt für ein größeres Fahrgastaufkommen gerüstet ( mehr Züge, mehr Personal, kürzere Fahrintervalle )?
9. Wo sollen denn während der Bauphase die Fahrzeuge parken?
10.Was passiert denn nach dem Ausbau der A7 mit dem Parkhaus/Parkpalette?
11. Ist ein Parkhaus/Parkpalette für die Kita-Kinder nicht eine zusätzliche Belastung?
12. Ein Parkhaus/Parkpalette zieht auch "Kriminelle" und "Randalierer" an

Vorschlag:
1. Ausweichparkplätze für Kurzzeitparker ( Kita ) schaffen. Dafür Müllcontainer verlegen ( z.B. zum Penny-Parkplatz )
2. Kurzzeitparken vor der Kita erlauben
3. Kranichstraße zur Einbahnstraße machen
4. Abbiegespur Hamburgerstraße von Süden in die Kranichstraße schaffen
5. Ampelanlage Hamburgerstraße/Kranichstraße schaffen
6. Wenn unbedingt erforderlich: vorübergehende Ausweichparkplätze hinter dem Bahnhof schaffen (analog Kaltenkirchen-Süd )