Schulen besser ausstatten - Mittel sollten möglichst Vielen zu Gute kommen

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Die Schulen im Ort sind teilweise sehr schlecht ausgestattet. Es sind z.B. kaum Materialien für Experimente vorhanden, es gibt veraltete Karten, oder es sind nicht Bücher für eine ganze Klasse vorhanden. Weitere Missstände wurden bereits in anderen Vorschlägen angesprochen.

Es besteht also dringendst Handlungsbedarf.

Ich schlage vor, diese Ausgaben durch Streichung einiger Projekte zu finanzieren. So wurden Projekte für einige wenige Schüler wie z.B ein Segeltörn für 10 ausgewählte Schüler der Olzeborchschule mit fast 4.000 € von der Bürgerstiftung bezuschusst oder die Wissenschaftswoche des Alstergymnasiums mit 1.100 € sogar von der Gemeinde und mit weiteren 1.500 € der Bürgerstiftung und des Rotarier Vereins Kaki gefördert.

Stellungnahme der Verwaltung: 

m Vorschlagstext wird kritisiert, die Schulen seien insbesondere hinsichtlich der Materialien und Schulbücher teilweise schlecht ausgestattet. Es wird angeregt, die Verbesserung dieser Ausstattung mit einer Streichung von Projekten gegen zu finanzieren.

Den örtlichen allgemeinbildenden Schulen steht zur Unterhaltung des beweglichen Vermögens, der Beschaffung von Lehr- und Lernmitteln, für Schulveranstaltungen und Geschäftsausgaben ein nach Schülerzahlen gestaffeltes Budget zur Verfügung. Die Schulleitungen bewirtschaften die zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel eigenverantwortlich. Die tatsächliche Verwendung richtet sich nach den pädagogischen Schwerpunkten. Dies kann ausschließlich die Aufgabe der Schulleitungen selbst sein, der Schulträger nimmt hierauf keinen Einfluss. Für besondere Projekte, z.B. den Besuch des Forschungszentrums DESY, stellt die Gemeinde zusätzliche finanzielle Mittel bereit. Die Entscheidung über die Förderung solcher Projekte treffen die politischen Gremien gesondert. Wichtiges Entscheidungskriterium ist dabei, dass diese Projekte auch einer möglichst großen Zahl von Schülern/innen offenstehen. Inwieweit die Schulleitungen zweckgebundene Fördermittel dritter Stellen in Anspruch nehmen, entzieht dabei sich dem Einfluss des Schulträgers.

Die Budgets der Schulen sind in der Regel auskömmlich. Die zur Verfügung stehenden Haushaltsansätze werden von den Schulleitungen selten in vollem Umfang in Anspruch genommen. Für besondere Bedarfe, z.B. die Umstellung von Fachbüchern von G9- auf G8-Unterricht am Alstergymnasium oder im Zuge der Einrichtung der Gemeinschaftsschul-klassen an der Olzeborchschule, wurden den betreffenden Schulen in den vergangenen Jahren auf Wunsch zusätzliche finanzielle Mittel bewilligt.

Beschluss (einstimmig)
Der Kinder- und Jugendausschuss beschließt, die finanzielle Ausstattung der Schulen im Rahmen des Schulbudgets weiterhin in bewährter Weise und auf dem bestehenden hohen Niveau am Berechnungsmodus der Verwaltung sowie den Bedarfsmeldungen der Schulleitun­gen auszurichten. Die Verwaltung wird beauftragt, die im Rahmen des öffentlichen Dialogs zum Bürgerhaushalt 2014 vorgebrachte Kritik (kaum Materialien für Experimente, veraltete Karten, zu wenig Schulbücher) mit den Schulen zu kommunizieren und darauf hinzuwirken, dass die benannten Missstände unter Ausschöpfung der zur Verfügung gestellten Budgets behoben werden.

Status: 
wird umgesetzt

Kommentare

Klopapier für alle!!! Statt Ausflüge und Experimente für einige!

Auch Klopapier ist eindeutig wichtiger für die Schulen als solche Projekte.