Die Autobahn-Abfahrt 19 (Henstedt-Ulzburg) der A7 nach Westen bis zur Bundesstraße B4 verlängern

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Ich bin davon überzeugt, dass sowohl Henstedt-Ulzburg als auch Alveslohe davon profitieren würden, wenn der vorhandene Anschluss Nummer 19 nach Westen bis zur Bundesstraße B4 verlängert würde (es geht um etwa 3 Kilometer Neubaustrecke).

Bei der ursprünglichen Planung der Ausfahrt Nummer 19 (Henstedt-Ulzburg, Kaltenkirchen Süd) wurde überlegt, an dieser Stelle eine Verbindung zur B4 zu schaffen - dann aber verworfen. Wesentlicher Widerstand kam aus Alveslohe. Jetzt ist bekannt, dass bei Kaden bzw. Norderstedt keine neuen Anschlussstellen realisiert werden.

Fakt ist, dass die Kadener Chaussee eine viel befahrene Ost-West Verbindung darstellt zwischen der Bundesstraße B4 und allen Ortschaften, die östlich der Autobahn A7 liegen - und auch den Industriegebieten östlich der A7 (Henstedt-Ulzburg und Kaltenkirchen ). D.h.: Am Ende der Kadener Chaussee (Birkenau) fließt der Verkehr über die Hamburger Straße durch Ulzburg.

Welchen Sinn macht es, eine Autobahn zu ertüchtigen, ohne die Funktion der Anschlussstellen zu überprüfen? Nach Wegfall von Kaden ist das für die Ausfahrt 19 erforderlich!

Stellungnahme der Verwaltung: 

Die Verwaltung weist darauf hin, dass das oben genannte Vorhaben außerhalb des Gemeindegebietes von Henstedt-Ulzburg liegt und die Gemeinde daher keine Möglichkeit hätte, dieses Projekt umzusetzen.

Seitens der Ausschussmitglieder wird angeregt, dieses Projekt, auf politischer Ebene durch direkte Ansprache der Vertreter der Nachbargemeinden, zu forcieren. (VO/2014/0317)

Status: 
nicht zuständig

Kommentare

Laut DEGES (Vortrag bei der Einwohnerversammlung neulich) kommt da nichts, weil die A7-Ertüchtigung NICHT dem regionalen Verkehr diene, sondern nur dem überregionalen. Die Erweiterung der AS19 nach Alveslohe würde demnach (da gab es Untersuchungen...) nur dazu führen, daß sich Verkehr auf die B4 verlagern würde, aber keine Wirkung im Sinne der reinen Zielsetzung des Autobahnbaus. Oder im KLartext: Damit helfen wir H-U, verbessern aber nichts für die A7, somit nicht der Job des Bundes. Und Alveslohe hat das wohl abgelehnt, weil sie sonst was von unserem Verkehr abbekommen wollen, und den gönnen sie uns voll & ganz und fahren dann lieber bei uns durch.
Lösungsidee: Den Wirtschaftsweg zwischen Autohof und Westerwohlder Straße ausbauen, damit der Abzweig vom Zubringer zum Autohof verlängert wird. Dann werden die Alvesloher und alle anderen, die auf die B4 oder nach Barmstedt wollen, den direkten Weg ohne H-U nehmen können. Wer nach Ulzburg (Westseite) will, kann dann ohne Hamburger Str. dort hin. Entsprechende Vorkehrungen gegen LKWs auf der Westerwohlder Str. Höhe AKN-Bahnübergang zum Schutz vor Mautsparern (z.B. ein kurzes Stück "Spielstraße" mit engen Pollern und Wegweiser, wo es zur B4 geht, sollten dann bei uns für etwas Entspannung sorgen, auch im Hinblick auf Netto. Die würde ich sogar bei den Kosten für die Stichstraße beteiligen, ihre LKWs wäre da sicher häufige Gäste...