Verlängerung der S-Bahn von Eidelstedt bis Kaltenkirchen

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
4.20354
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Mittelwert: 1,20 (113 Bewertungen)

Die Modernisierung und Erhöhung/Verbesserung der Vertaktung der Züge ist dringend erforderlich. Die AKN-Züge sind nicht barrierefrei, die Dieselmotore sehr laut und die stinkenden, rußenden Dieselabgase sind karzinogen.

Herr Bürgermeister Krause (Kaltenkirchen) hat sich gemäß des Artikels des Hamburger Abendblatts vom 25.11.2013 nicht mit der Antwort der Landesregierung zufrieden gegeben, dass vor 2020 nicht mit einer Verbesserung zu rechnen sei und sich deshalb an die Bundeskanzlerin gewandt. Die Bundeskanzlerin kann sich natürlich in unserem föderalen Staatssystem nicht über die vom Land Schleswig-Holstein festgelegten Prioritäten (S4 nach Ahrensburg/Bad Oldeslohe) hinwegsetzen und wird daher auf die Landesregierung verweisen. Aber der Schritt von Bürgermeister Krause hat hohe politische Bedeutung und kann eine positive Wirkung für unsere Region erzeugen.

Bedauerlich und für die BürgerInnen von Nachteil ist, dass nicht alle BürgermeisterInnen im Rahmen einer zu intensivierenden interkommunalen Zusammenarbeit gemeinsam für diese Eingabe im Kanzleramt eingetreten sind: Bürgermeister R. Wisch (Kisdorf), stellvertretende Bürgermeisterin E. v. Bressensdorf (Henstedt-Ulzburg, größte Gemeinde!), Bürgermeister E. Urban (Ellerau), Bürgermeister T. Köppl (Quickborn), Bürgermeisterin B. Bernhard (Hasloh), Bürgermeister P. Liske (Bönningstedt) und eventuell auch noch Bürgermeister H.-J Kütbach (Bad Bramstedt) sowie die Landrätin J. Hartwieg (Kreis Segeberg) und Landrat O. Stolz (Kreis Pinneberg). Das entspricht einem Einzugsbereich von über 100.000 Einwohnern auf der AKN-Achse, die der Eingabe von Bürgermeister Krause wesentlich mehr Gewicht verliehen hätten.

Die Kommunen und die Kreise sollten, um dieser für unsere Region so bedeutenden Maßnahme ein besonderes Gewicht zu verleihen, sich mit etwa 5% der Investitionskosten beteiligen.

Status: 
offen

Kommentare

Wenn wir den Vorschlag "mit KaKi fusioneren" (https://www.hu-mitgestalten.de/haushalten/438) umsetzen würden, könnten wir den Hr. Krause doch gleich als Bgm. behalten. Der scheint ja recht anpackend zu agieren. Minimiert für H-U das Risiko eines Fehlgriffs.

Der Vorschlag, die S-Bahn bis nach Kaltenkirchen auszubauen, sollte weiter (und schneller als bis 2020) verfolgt werden. Nicht nur die genannten Abgase könnten somit verringert, sondern auch die Attraktivität der öffentlichen Verkehrsmittel gesteigert werden! Zurzeit pendeln viele Bürgerinnen und Bürger mit dem Auto (größtenteils nach Hamburg), weil der Anschluss der AKN sowie ihr Komfort zu wünschen übrig lässt. Die Abgase stinken, im Sommer, wie im Winter ist sie überheizt und die Bahnen meist zu kurz (es werden ja selten die höchstmögliche Anzahl an Waggons eingesetzt), was gerade morgens zur Stoßzeit, in der sowohl Berufstätige als auch Schüler auf dem Weg sind, unmöglich ist! Ich habe schon erlebt, dass Schüler auf die nächste Bahn warten mussten, weil sie nicht mehr in die Bahn passten. - UNGLAUBLICH! Die Einführung des 10-Minutentaktes hat daran leider nichts geändert. Sehr schade ist auch, dass dieser 10-Minutentakt den abendlichen Berufsverkehr durchaus verpasst, wenn ich um 17:00 Feierabend habe, verpasse ich in Norderstedt immer den 10-Minutentakt, so dass ich doch wieder 18 Minuten in Norderstedt warten muss. Am Besten wäre noch, eine Expressbahn auf der Strecke Kaltenkirchen - Hauptbahnhof einzusetzen (Bedarf an Verbindungen pro Tag müsste da natürlich noch geklärt werden), die nicht in jedem Örtchen hält. Zurzeit benötigt man von Henstedt-Ulzburg zum Hamburger Hauptbahnhof fast eine Stunde. Das müsste doch auch schneller gehen.