AKN Taktverkürzung bewirken

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Derzeit fährt die AKN morgens leider ab Henstedt-Ulzburg nur im 20 Minuten Takt. Im Hinblick auf die zu erwartenden Staus ab 2014 durch den Ausbau der A7 wäre doch eine verbesserte ÖPNV Anbindung sinnvoll.

Was können wir als Gemeinde hierfür tun bzw. wurde bereits getan?

Stellungnahme der Verwaltung: 

Träger des öffentlichen Schienen-Personen-Nahverkehrs (SPNV) ist das Land. Damit ist das Land auch für die Finanzierung des SPNV zuständig.

Mit öffentlich-rechtlichen Verträgen aus den Jahren 1996 und 1997 zum zweigleisigen Ausbau der AKN zwischen Kaltenkirchen und Ulzburg-Süd haben sich das Land und der Kreis Segeberg sowie der Kreis Segeberg, die Stadt Kaltenkirchen und die Gemeinde Henstedt-Ulzburg u.a. über die Kostenverteilung nach Inbetriebnahme der zweigleisigen Strecke geeinigt. Schon nach den damaligen Verträgen war beabsichtigt, eine Taktverdichtung mit 10-Minuten-Takt in den Hauptverkehrszeiten zu erreichen.

Erstmals zum Fahrplanwechsel am 11.12.2005 wurde die Zugfolge der AKN in den Hauptverkehrszeiten auf einen 10-Minuten-Takt verdichtet. Das hierdurch entstandene zusätzliche Defizit in Höhe von 185.000 € je Jahr wurde vom Land (123.000 €), dem Kreis Segeberg (31.000 €), der Stadt Kaltenkirchen (12.400 €) und der Gemeinde Henstedt-Ulzburg (18.600 €) getragen.

Im Jahr 2010 fanden Gespräche über eine Weiterfinanzierung dieser Maßnahme statt. Durch Mehrerlöse aufgrund des gestiegenen Fahrgastaufkommens konnte das Defizit auf 168.000 € je Jahr gesenkt werden. Der Finanzierungsanteil des Landes ist bei 123.000 € geblieben. Der Defizitanteil der Gemeinde hat sich auf 13.500 € je Jahr reduziert.

Bei den Verhandlungen hat das Land immer die Auffassung vertreten, dass ein 20-Minuten-Takt auf dieser Strecke ausreichend ist. Hierzu hat das Land insbesondere auf andere stark frequentierte Strecken verwiesen, wo die Regionalbahn im 30-Minuten-Takt (z.B. Hamburg-Ahrensburg) verkehrt. Es ist damit nicht zu erwarten, dass das Land eine weitere Verdichtung der Taktfrequenz mit finanziert. Im Rahmen der Gespräche zum 6-streifigen Ausbau der A 7 sollte allerdings schon versucht werden, eine Verbesserung des SPNV-Angebotes zu erreichen.

Beschlussvorschlag:
Der Umwelt- und Planungsausschuss nimmt zur Kenntnis, dass die AKN zu den Hauptverkehrszeiten Züge im 10-Minuten-Takt einsetzt. Weitere Verbesserungen im SPNV sind im Zusammenhang mit dem 6-streifigen Ausbau der A 7 zu verhandeln.

Status: 
offen

Kommentare

Das finde ich gut, aber kostenneutral ist das nicht, mehr Züge, mehr Personal, also mehr Kosten und die AKN/der HVV wollen das von den Kommunen bezahlt haben.