Windelsäcke für die getrennte Sammlung von Windeln einführen

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Ein besonderes Entsorgungsproblem stellen sicherlich gebrauchte Windeln dar, sei es von Kleinkindern oder von Schwerstpflegebedürftigen. Haushalte, die Windeln zu entsorgen haben, haben oft nicht genug Platz in der Restabfalltonne. Damit diese Familien nicht in einen teureren Tarif (sprich eine größere Restmülltonne [zuzüglich Abholung der alten und Anlieferung der neuen Mülltonne]) wechseln müssen, besteht der Vorschlag in der kostenfreien Ausgabe von speziellen Windelsäcken, die nur für die Entsorgung von Einwegwindeln benutzt werden dürfen, als Ergänzung zur Restmülltonne. Diese Kunststoffsäcke werden ebenfalls bei der Restmülltonnenabfuhr mitgenommen.

Wer ist berechtigt?
- Familien mit Kindern unter 3 Jahren
- pflegebedürftige Personen

Wie viele Säcke erhält man?
- Eltern mit Kindern unter drei Jahren erhalten einmalig ein Gesamtkontingent an Säcken. Ab Datum der Antragstellung wird ein Sack je Monat für jedes Kind bis zur Vollendung des 3. Lebensjahres gerechnet.
- Pflegebedürftige Personen erhalten ein Jahreskontingent von 12 Säcken. Nach Ablauf eines Jahres kann ein Folgeantrag gestellt werden.

Wie erhälten man die Säcke?
- Familien mit Kindern unter drei Jahren legen beim Antrag eine Kopie der Geburtsurkunde bei, pflegebedürftige Personen ein ärztliches Attest über Inkontinenz.
- Durch Vorlage der vollständigen Unterlagen im Rathaus können hier die Windelsäcke direkt mitgenommen werden.

Wie werden die Säcke entsorgt?
- Windelsäcke werden mit dem Restmüll entsorgt.

Status: 
offen

Kommentare

Ich glaube, eine komplizierte Berechtigungsabgrenzung kann man auch weglassen, da sich ohnehin niemand teure Windeln kaufen wird, der sie nicht auch zwingend braucht. Die Kosten dafür könnte man auf die reguläre Restmüllentsorgung umlegen, dann würden alle Haushalte gemeinsam und solidarisch die Mehrbelastung von "Windel"-Haushalten tragen, ohne daß Mehrkosten am Gemeindehaushalt hängen bleiben. Da man dann ja entweder kleine Kinder oder pflegebedürftige Personen im Haus hat, wäre das sicherlich sozial gerechtfertigt.