Einsparung durch Einführung der Doppik

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Vereinfacht erläutert ist unter Doppik die Einführung der Doppelten Buchführung / Rechnungswesen neben der Kameralistik (Haushaltsplan) zu verstehen. Durch diese Einführung kaufmännischer Prinzipien werden mehr kosten-bewusstes Denken und Handeln in der Gemeindevertretung und Verwaltung erzeugt und damit Einspareffekte ermöglicht. Ohne Doppik kennen die Kommunen ihr Anlagenvermögen und Abschreibung der Schulen, Sporthallen, Kitas, Jugendhäuser, Büchereien, Freibäder, Spielplätze, Bauhöfe, Betriebs-Fahrzeuge, Straßen usw. nur zum Teil oder nicht.

Aus dem Haushaltsplan ist ersichtlich, dass für die Gebäude schon A+V ermittelt und ausgewiesen werden. Für die kostenrechnenden Einrichtungen (Kanalisation) im Rahmen der Gebührenermittlung ohnehin. Für Straßen und Grünflächen fehlen diese Ansätze noch.

Seit etwa 10 Jahren führen Kreise und Kommunen im Bundesgebiet die Doppik ein. In Schleswig-Holstein etwa 45 Kreise und Kommunen, davon im Umfeld von Henstedt-Ulzburg: Norderstedt, Quickborn, Pinneberg, Elmshorn, Kreise Pinneberg und Segeberg, auch die kleine Gemeinde Tangstedt. Hier bietet sich eine Zusammenarbeit mit Kaltenkirchen hinsichtlich der Ermittlung der Anlagenvermögen und so weiter an (gemeinsam beauftragter Berater). Oder noch besser mit Norderstedt, die kennen das schon alles (gilt auch für viele andere Bereiche...).

Status: 
offen

Kommentare

Nach meinem Wissensstand ist die Verwaltung bereits seit geraumer Zeit dabei, die Doppik vorzubereiten. Für den Übergang muss jedoch alles und jedes bewertet werden. Und dazu jahrzehntealte Werte und Unterlagen durchforstet werden. Das geht leider nicht von Heute auf Morgen. 1 bis 2 Jahre Geduld sollten wohl aufgebracht werden. Die Verwaltung macht es wohl weitgehend mit Bordmitteln, soweit es geht.