Mit Kaltenkirchen fusionieren

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Es besteht doch ohnehin eine enge Kooperation an vielen Stellen mit Kaltenkirchen. Auch räumlich hocken wir eng aufeinander. Bei der Wirtschaftsförderung arbeitet man mit Nordgate zusammen und selbst die Schuldenstruktur ist nicht allzu unterschiedlich.

Man könnte sicher vieles zentraler regeln und Overhead bei der Verwaltung sparen, hätte zudem mehr Gewicht in Schleswig-Holstien, da der neue Ort dann etwa so groß wie Elmshorn wäre. Man sollte eventuell auch noch angrenzende Gemeinden einbeziehen, sollten diese Interesse zeigen.

Status: 
offen

Kommentare

Sehr geehrter st 2000,
ich stimme Ihrem Vorschlag uneingeschränkt zu (Kisdorf / Alveslohe einbeziehen). Verwaltungsgemeinschaften / Fusionen (Einsparungen) sind das Zukunftsthema, um auf Grund der demografischen Entwicklung und der damit verbundenen immensen Kosten Kommunalverwaltungen künftig noch bezahlen zu können.
Henstedt-Ulzburg ist durch Fusion entstanden, ebenfalls Norderstedt. Wer will den Sinn und Erfolg heute noch in Zweifel stellen? Doch man darf nicht stehen bleiben, muss sich weiter entwickeln, um zukünftig bestehen zu können. In unserem Umfeld haben Quickborn/Hasloh und Norderstedt/Ellerau Verwaltungsgemeinschaften gebildet. Die Landesregierung fördert Fusionen ("Hochzeitsprämie").
Kreissparkassen und Banken haben fusioniert.
In MeckPom wurden umfangreiche Fusionen der Landkreise und Kommunen vorgenommen. In Niedersachsen werden Kreisfusionen diskutiert und Kommunen haben bereits fusioniert.
"Klein/Klein war gestern, Fusion ist künftig".
Das ist allerdings ein Prozess, der mehrere Jahre intensiver Beratungen und Einwohnereinbeziehung bedarf. Letztendlich entscheiden ohnehin die BürgerInnen.

Kann natürlich auch schiefgehen, wie etwa Berlin mit Brandenburg, die Nordstaat-Diskussion oder jüngst der Versuch mit Tornesch und Uetersen zeigt. Aber immer waren es zu komplexe Vorhaben mit zu unterschiedlichen Interessenlagen, oder die "Brautleute" passten strukturell einfach nicht zusammen. Die "Westerstedt"-Fusion wurde hauptsächlich von den Torneschern abgelehnt, weil Uetersen deutlich höher verschuldet ist und auch eine (seitens mir bekannter Tornescher gefühlte, Zahlen kenne ich nicht, würde das aber auch vermuten!) bildungsfernere Einwohnerstruktur hat als Tornesch. Man hatte also Angst, für den "armen Nachbarn" aufkommen zu müssen. Nach dem Motto "heirate nicht, dann musst Du später auch keinen Unterhalt zahlen" hat man somit die Vorteile ingnoriert, freilich auch deshalb, weil diese anscheinend erst NACH der Abstimmung so richtig engagiert kommuniziert wurden. Die Politiker waren sich wohl zu sicher, ihre verwaltungstechnischen Pros würde der Wähler in gleicher Weise abwägen, wie ein Rathaus-Insider dies tut.
Fazit also: Man muß das mal solide und objektiv durchrechnen und gegenüberstellen, wo für wen Vor- oder Nachteile entstehen und damit dann auch ehrlich umgehen, sonst wird man den Wahlbürger nicht mitnehmen.

Sehr geehrter st2000,
sicher, Berlin/Brandenburg und Tornesch/Uetersen sind Rückschläge.
Bei Tornesch/Uetersen ist interessant, dass die Stadtvertretungen einen Schulverband gebildet haben und Tornesch de treibende Kraft war. Das Wahlvolk Tornesch hingegen hat den nächsten Schritt, die Fusion abgelehnt. Die Gründe sind sicher vielfältig (nachvollziehbar?).
Die ehemalige schwarz/gelbe Landesregierung ist mit dem Vorhaben der Kreisfusionen einschließlich kreisfreier Städte (aus 14 mach 7 oder 5 Großkreise) schon an der Parteibasis gescheitert. HH-Randkreise sollten nicht fusionieren und z.B die Idee Pinneberg mit Steinburg und Dithmarschen zu fusionieren hat auch nicht begeistern können.
Aber leider werden die öffentlichen Kassen künftig nicht voller, sondern leerer werden, deswegen müssten jetzt die Weichen auf Fusion gestellt werden, um die Zukunft meistern zu können. Man wird sich die vielen kleinen Verwaltungen nicht mehr leisten können. Die Steuern werden künftig z.B. für die negativen Auswirkungen der demografischen Entwicklung benötigt werden.