Straßenbeleuchtung sparen - Nachts auf Seitenstraßen jede 2. Straßenlaterne ausschalten

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Durch die Reduzierung der Straßenbeleuchtung zu bestimmten Uhrzeiten Nachts könnte Geld gespart werden. So würde es vollauf genügen, Wohn- und Seitenstraßen - wie zum Beispiel Ericaweg, Rhinkatenweg, Schäferkampsweg - ab etwa 22 oder 23 Uhr bis 5 oder 6 Uhr nur mit jeder 2. Straßenlaterne zu beleuchten.

Alternativ wäre auch eine Dimmung möglich und zielführend.

Status: 
offen

Kommentare

Im Prinzip eine gute Idee. Sehr wahrscheinlich hängen die Laternen aber alle am gleichen Kabel, so dass hierfür sämtliche Laternenanschlüsse mit Hilfe von Erdarbeiten verändert werden müssten. Wenn dies der Fall ist, wird die Einsparung von den Baukosten aufgefressen.

so bleibt aber noch die Möglichkeit der Dimmung! Deshalb +2

@CRo: Sehr guter Einwand. Das Schalten einzelner Laternen kann und soll natürlich nicht zentral erfolgen, hierfür müssten wirklich Kilometer an Kabeln vergraben werden.
Wenn aber an den Lampen, die abgeschaltet werden sollen, Zwischenschalter eingebaut werden, im Prinzip "Zeitschaltuhren", so werden nur diese Lampen ausgeschaltet, während der gesamte Strang "weiter läuft".
Würde funktionieren, da die Stromversorgung der einzelnen Laternen nicht durchgeschleift ist (fällt eine aus, ist der ganze Strassenzug dunkel - Reihenschaltung), sondern die einzelnen Lampen per Parallelschaltung an das Stromkabel angeschlossen sind.

Gute Idee:
ich wäre für die Dimmung (wenn dies leicht zu bewerkstelligen ist).
Das hätte 2 Vorteile gegenüber der Ausschaltung jeder 2. Lampe:
- Durchgängiges Licht über den gesamten Bürgersteig
- Anwohnende Mitbürger würden sich Nachts über weniger Lichtemission freuen. Manchmal ist das helle Licht doch sehr störend für die Anwohner.

Energiesparen ist grundsätzlich zu befürworten, aber nicht um jeden Preis. Die öffentliche Beleuchtung ist so konzipiert, dass eine annähernd gleichmäßige Ausleuchtung gegeben ist. Wenn jede 2. Leuchte ausgeschaltet wird, entsteht zwischen zwei hellen Lichtpunkten ein "schwarzes Loch" in dem das Auge mangels Adaption nichts mehr erkennen kann. Die Verkehrssicherheit wird also erheblich beeinträchtigt und hinsichtlich Autodiebstählen und Hauseinbrüchen entsteht (statistisch bewiesen) ein hohes Risiko. Das Gleiche gilt für das Dimmen. Das Ein- und Ausschalten der Straßenbeleuchtung erfolgt über zentrale Dämmerungsschalter. Die Ansteuerung jeder einzelnen Leuchte ergibt aus vorgenannten Gründen keine Notwendigkeit. In HU ist die Straßenbeleuchtung wie in allen Kommunen entsprechend des Baujahres und der Anforderungen (Anliegerstr., Hauptstr., Gehweg) mit verschiedenen Leuchtmitteln bestückt: Leuchtstoffröhren, Quecksilber- und Natriumdampflampen in Hochdruck und Niederdrucksystem mit entsprechenden Vorschaltgeräten. Glühlampen kommen seit vielen Jahren nicht mehr zum Einsatz. Die Anforderungen der Straßenbeleuchtung sind in einer Norm geregelt. Abweichungen können zu haftungsrechtlichen Problemen führen.
Nebenbei: Ansteuerbar wäre jede Einzelleuchte über ein BUS-Kabel(Neuverlegung) und die Leuchte müsste ein kodiertes Schaltelement (Empfänger) erhalten. Alternativ könnte über das vorh. Kabel und einen Steuerstrom auf das einzubauende Schaltelement die Ein- und Ausschaltung erfolgen.
Jedes Leuchtmittel in der Straßenleuchte muss einen bestimmten Lichstrom (Lumen) erbringen, der bei Ersatz durch ein LED-Leuchtmittel einzuhalten ist. Da stösst LED
noch zur Zeit an seine Maximalgrenzen (technisch und wirtschaftlich). Die vorhandenen Leuchtmittel der Straßenbeleuchtung, wie Leuchtstoffröhren (Vorschaltgeräte) sind technisch nicht dimmbar. Phillips und Osram hatten (haben noch?) Probleme mit vorzeitigem Ausfall neuer Leuchtstoffröhren mit dimmbaren Vorschaltgeräten.

Bevorzuge die Umstellung auf LED.