Die Verwaltung soll Hilfesuchende freundlich behandeln

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Es würden keine Kosten entstehen, wenn man in den Ämtern, vor allem da, wo es um dringende Hilfe geht, die Leute nicht so von oben herab behandeln würde. Man wird dort oft behandelt, als wäre man ein Bettler.

Stellungnahme der Verwaltung: 

Sachverhalt:
 
Nach Auffassung der Verwaltung werden bereits alle Hilfesuchenden, also alle Besucher/innen des Rathauses grundsätzlich freundlich behandelt. Der Bürgervorschlag sollte aber zum Anlass genommen, diese Einschätzung zu überprüfen.
 
Die Verwaltung schlägt daher zunächst vor, eine Umfrage durch ein externes Unternehmen durchführen zu lassen, anhand derer die derzeitige Zufriedenheit der Besucher/innen beurteilt und eventuelle Defizite erkannt werden können.
 
Hierfür könnte die bereits für das Projekt „Bürgerhaushalt 2014“ erstellte Homepage „HU-Mitgestalten“ verwendet werden. Der Verwaltung liegt ein Angebot für die Konzeption, Beratung und Durchführung inkl. Auswertung einer solchen Umfrage vor, die im Wesentlichen folgende Punkte beinhaltet:
 
• Erarbeiten geeigneter Fragestellungen unter Berücksichtigung soziologischer Gesichtspunkte
• Befragung in Papierform und online
• Dauer der Umfrage: ca. 2 Wochen
 
Ziel dieser Umfrage soll sein, der Verwaltung Ergebnisse zu liefern, anhand derer sich Aussagen über die Kundenzufriedenheit in Bezug auf eine freundliche und hilfsbereite Behandlung treffen lassen und welche Maßnahmen eingeleitet werden können, um diese gegebenenfalls zu verbessern.
 
Es sollte nicht darum gehen, wie schnell oder korrekt der Fall / der Antrag bearbeitet oder die Aussage durch das Personal getätigt wurde. Auch sollte nicht thematisiert werden, wie komfortabel bestimmte Informationen bereitgestellt werden.
 
Die Fragen sollen so aufbereitet werden, dass sie wiederholt eingesetzt werden können. Damit besteht die Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen diese Umfrage auch ohne externe Begleitung durchzuführen. Langfristig kann so der von der Gemeinde gelieferte Service in dieser Sache gemessen und beurteilt werden.
 
Das vorliegende Angebot beläuft sich auf 5.660 EUR brutto. Haushaltsmittel hierfür stehen derzeit nicht zur Verfügung und müssten im 1. Nachtragshaushalt 2014 bereitgestellt werden.

Beschlussvorschlag:
 
Der Hauptausschuss beauftragt die Verwaltung zur Umsetzung des Bürgervorschlags Nr. 314, eine Umfrage zur Einschätzung der momentanen Kundenzufriedenheit in Bezug auf Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gemäß vorliegendem Angebot durchzuführen. Das Umfrageergebnis wird dem Hauptausschuss vorgelegt.
 
Die für die Durchführung der Umfrage erforderlichen Haushaltsmittel in Höhe von 5.660 EUR sind im 1. Nachtragshaushalt 2014 bereitzustellen.

Status: 
wird umgesetzt

Kommentare

Durch wen haben Sie sich schlecht behandelt gefühlt?

Guter Vorschlag, was ist aber mit den Folgekosten?

Ich persönlich habe Erfahrung mit den für Bebauung zuständigen Personen. 2 Besuche, 2 Mitarbeiter, 2 Aussagen, nach Prüfung unseres Bauleiters und dem zuständigen Mitarbeiter in Bad Segeberg kam raus, dass die Angaben, die ich in Henstedt-Ulzburg bekommen hatte, falsch waren. Immerhin waren die Mitarbeiter sehr freundlich und hilfsbereit.

Ich habe auch versucht, mich über Krippenplätze zu informieren - wo steht mein Kind auf der Warteliste, wie groß ist die Chance, dass mein Kind einen Platz bekommt. Es war schwer, überhaupt an Aussagen zu kommen. Transparenz geht anders.

Also, ich habe mich im Rathaus immer sehr willkommen gefühlt. Vorher habe ich in Hamburg gewohnt, da war es ganz anders, viel unpersönlicher.

Das ist doch eine Selbstverständlichkeit, darüber braucht man doch nicht abstimmen