Bei Grünflächen sparen, auf Extensivpflege umstellen

| | | |
Bitte anmelden, um informiert zu bleiben.
Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
3.355705
Bitte anmelden,
um informiert zu werden.
Mittelwert: 0,36 (149 Bewertungen)

Einige Grünanlagen sollen auf eine preiswertere Extensivpflege umgestellt werden. Hierdurch kann die Gemeinde Gelder einsparen. Beispielsweise werden dabei Rasenflächen oder Wiesen seltener gemäht.

Status: 
offen

Kommentare

Kontrolliertes Mähen wie bisher ist empfehlenswert. Sollte beispielsweise eine Fläche wie der Bürgerpark mit 20 bis 30 Zentimeter langem Gras bedeckt sein, führt dies zwangsläufig zu deutlich erhöhtem Einzelaufwand.
Außerdem begünstigen längere Gräser die Verbreitung von Parasiten wie z.B. Zecken! Im erweiterten Sinne wäre deshalb ein kontrolliertes Abbrennen solcher Grünflächen in regelmäßigen Abständen auch empfehlenswert. Der Bestand an Parasiten könnte durch solche Maßnahmen stark verringert werden.

Der vorgegangene Kommentar ist mir doch sehr einseitig negativ behaftet, daher ein kurzer Einblick in das Thema über folgenden Link:
http://www.bund.net/themen_und_projekte/biologische_vielfalt/wiesen_weid...

Solange bestimmte Bereiche auch mit Wildblumen aufgewertet werden, die sich nicht nur durch menschliche Aussaat entwickeln, wird in H-U die Artenvielfalt gefördert und nebenher noch Kosten gesenkt.

Dann bitte konkretisieren, um welche Grünanlagen oder -bereiche es dabei im einzelnen geht.
@mcka: als unbedingt günstigere Variante wird die Extensivpflege in Ihrem Link aber auch nicht unbedingt dargestellt.

Kostensenkung bezog sich auf das "Weniger-Mähen" der Flächen. Steht in dem Artikel nicht. Stimmt. War reine Interpretation.

Bitte mehr Wildblumen anstelle von Rasen ansäen, Wildblumenwiesen müssen nur 1-2mal jährlich gemäht werden und sind wichtige Lebensräume für viele Insekten und andere Arten. Und: Mehr Streuobstwiesen anstelle von pflegeintensiven Sträuchern und Beeten.

Gras (Rasen ;) ist ist keinenfalls eine extensive Bepflanzung. Das Mähen dieser Rasenflächen, egal wie oft dies gemacht wird, ist, grade bei kleinen Flächen, extrem aufwendig.

Es ist interessant, mit welchen hochtrabenden Begriffen hier die Bürger benebelt werden.
Da ist dann die Rede von "Extensivpflege", die letztlich nur beschreibt, dass weniger gemäht werden soll.
Auch ist die Rede von romantischen "Wildblumen", die dann sprießen werden. Aber was sind denn überhaupt Wildblumen? Oder anders herum gesagt, was ist das Gegenteil von einer Wildblume? Zahmblume?
Entschuldigung, aber hier wird mit lächerliche Wortspielereien aufgewartet, die als Argumente nichts taugen!
-
Wir brauchen uns nichts vormachen: es soll, wie ich meine, am falschen Ende eingespart werden und das Mähen auf ein Minimum herabgefahren werden. Das Resultat wäre das Verwildern von Grünflächen.
Nicht nur Allergiker werden dann zusehends Probleme bekommen, auch Ungeziefer wird sich ungehinderter ausbreiten können. Die Vermüllung dieser Bereiche dürfte ebenfalls vorprogrammiert sein.
Die Folge wird dann wieder Bürgerunwillen sein, bis die Grünflächen wieder ordentlich gepflegt werden.
-
Man bedenke, es hat seine Gründe gehabt, weshalb irgendwann einmal innerörtlich mit konsequenter Pflege von Grünflächen begonnen wurde. Leider scheinen diese Gründe heute nicht mehr im Vordergrund zu stehen. Warum müssen Erfahrungen immer neu gemacht werden?
Der Ärzteschaft dürfte es jedenfalls recht sein.

Eigentlich wollte ich meinen Kommentar noch etwas hinzufügen, habe es aber nicht getan und jetz kommt es hier:
Stattdessen kann eine pflegeleichte Pflanzenmischung genannt "Wildblumen" säen oder pflegeleichte Stauden plflanzen, denn die meisten an unser Klima angepassten Stauden brauchen erheblich weniger Pflege als Rasen. Gegebenenfalls ist diese Pflanzung mit Blumenzwiebeln aufzuwerten.
Meinetwgen könnt ihr auch alles einfach zubetonieren.

"Meinetwegen könnt ihr auch alles einfach zubetonieren."

Nein! Auf gar keine Fall dieses Extrem.
Aber ganz ehrlich, für die gute Idee einer ökologisch/sozialen Grünpflege wird sich in Henstedt-Ulzburg kein entsprechendes Ergebnis finden lassen. Denn dafür braucht es echte Spezialisten.
In H-U wird ein Weg der "wackeligen Mitte" gegangen. Im Bereich der kostenoptimierten und sozial verträglichen Grünpflege ist das auch gut so.

FAZIT: Die Politik muss an die bestehenden B-Pläne ran. Denn genau die machen alles kaputt und sehen eine Totalbetonierung vor.
Im Übrigen bedarf es bei der Ortsplanung dringende um eine neue Einnordung!