Grünanlagen natürlicher gestalten - Rasenflächen in Wildblumenwiesen umwandeln

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Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
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Öffentliche Grünanlagen sollen vermehrt mit Wildblumen versehen werden. Einsparung: Reduzierter Pflegeaufwand. Weiterer Vorteil: Dient der Artenvielfalt.

Teilweise (aber eben nur vereinzelt) gibt es hier in Henstedt-Ulzburg schon Ansätze, die aber verstärkt werden sollten.

Status: 
offen

Kommentare

Grundsätzlich gebe ich zu bedenken, dass Ungeziefer (z.B. Zecken, Flöhe, Läuse) verstärkt dort zu finden ist, wo kaum oder wenig gepflegt wird. In zivilisationsnahen oder zentralen Bereichen kann es durchaus problematisch werden. Ganz besonders deshalb, da in Henstedt-Ulzburg immer mehr in Frage kommende Wirtstiere (z.B. Hund, Katze, Kaninchen, Mäuse, Ratten, Igel, Eichhörnchen) auch in zentralen Bereichen zu finden sind.
Die nicht domestizierten Tiere finden bisher in immer mehr schlecht gepflegten Gärten und Grünbereichen Unterschlupf und erweitern ihre natürlichen Reviere mit jedem längeren Grashalm, der Schutz bietet. Wirtstiere wie Hund und Katze tragen das Ungeziefer sogar mit nach Hause.
Der ohnehin schon reduzierte Pflegeaufwand der Grünbereiche ist unter vorgenanntem Aspekt mittelfristig eventuell sogar als problematisch anzusehen.

Nur am Rande bemerkt: Noch vor 30 Jahren konnte man in der Alsterniederung sorglos durch hohes Gras gehen und auch auf angrenzenden Wiesen picknicken.
Heute muss man seinen Hund schon nach dem Gassigang auf dem Korl-Barmstedt-Weg regelmässig abduschen.

Voraussetzung müsste dann aber auch sein, die Flächen vernünftig anzulegen und ab und zu zu pflegen, denn sonst passiert das wie bei uns Am Knick: es ist keine Wildblume mehr zu sehen, sondern nur noch meterhohes Unkraut.