Ringbuslinie einrichten, Haltestellennetz umgestalten

| | | |
Bitte anmelden, um informiert zu bleiben.
Für Henstedt-Ulzburg ist der Vorschlag: 
3.876105
Bitte anmelden,
um informiert zu werden.
Mittelwert: 0,88 (113 Bewertungen)

Viele Einwohner in Henstedt-Ulzburg pendeln täglich nach Hamburg oder zu den P+R-Parkplätze. Auch Wege in der Gemeinde werden oftmals aufgrund des mäßigen ÖPNV-Netzes an Bussen und Bahnen per PKW zurückgelegt.

Sowohl aus ökologischer Sicht als auch vor dem Hintergrund der starken Auslastung unserer Straßen und der zu erwartenden Steigerung in den nächsten Jahren (A7 Ausbau, CCU usw.) wäre es sinnvoll, diesen Verkehr auf öffentliche Verkehrsmittel zu verlegen.

Mein Vorschlag ist deshalb die Einrichtung von einer oder mehreren Ringbuslinien, welche Einwohner zu den relevanten Orten in annehmbarer Zeit bringen. Hierzu zählen für mich
- AKN Meeschensee (wenn auch außerhalb der Gemeinde-Gebietes)
- Industriegebiet (Industriestraße und drum herum)
- Marktplatz Rhen
- AKN Ulzburg Süd
- Rathaus
- CCU / AKN Henstedt-Ulzburg
- Gewerbegebiet

Die Ringlinie sollte durch sämtliche Ortsteile fahren. Haltestellen sollten so gelegt werden, dass sie von möglichst vielen Menschen leicht erreicht werden können.

Idealerweise ist die Ringbuslinie kostenfrei nutzbar (alternativ zumindest im HVV-Tarif). Eine Abwägung zur kostenfreien Nutzung sollte natürlich kritisch und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erfolgen.

Als positive Effekte, die auch monetär gegen gerechnet werden können, erhoffe ich mir folgendes:
- Überlastete Straßen wie die Hamburger Straße werden entlastet.
- Ein Ausbau dieser sowie von Umgehungsstraßen kann entfallen oder zumindest verzögert werden
- Langfristig wird die PKW-Anzahl und damit die Anzahl notwendiger Parkflächen reduziert
- P+R Parkplätze können effektiver genutzt werden
- Einwohner sind motiviert, im Ort einzukaufen, statt in Nachbarorte mit dem PKW zu fahren
- Das weiterhin vorhandene Ziel, neue Einwohner anzuziehen, wird durch Attraktivitätssteigerung erleichtert.
- Die Siedlungsstruktur kann über die Einrichtung von Haltestellen und Verbindungen bedingt gesteuert werden; unattraktive Flächen können attraktiver gemacht werden (gilt sowohl für Gewerbe als auch für Privatgrundstücke)
- Durch steigende Nutzung des bezahlten ÖPNV wird für den HVV ein Anreiz geschaffen, die Verbindungen weiter auszubauen, was wiederum die Attraktivität des gesamten ÖPNV steigert und die oben genannten Effekte langfristig verstärkt (perpetuum mobile Effekt)

Weitere Infos zu kostenlosem ÖPNV inkl. kritischer Abwägung:
http://www.zukunft-mobilitaet.net/9011/analyse/kostenloser-oepnv-vorteil...

Auch wenn der ÖPNV im HVV- oder zu einem separaten Tarif angeboten wird, sind einige der oben genannten Effekte zu erhoffen. Definitiv stellt die Anbindung der Wohngebiete an die Bahnhöfe und Einkaufsgebiete eine Steigerung der ÖPNV-Attraktivität dar.

Status: 
offen